Am Wochenende waren wir in der Fritz-Lamm-Bildungsstätte im Stöcklewald und haben uns intensiv mit materialistischem Feminismus und Queerfeminismus beschäftigt.
In zwei Gruppen haben wir Texte, z.B. von Judith Butler, gelesen und dabei unterschiedliche theoretische Zugänge erarbeitet. Zwischen Klasse und Patriarchat, Identität und Sprachkultur haben wir diskutiert, Fragen gestellt und versucht herauszufinden, welche Analysen tragen und welche nicht.
Am Sonntag ging es dann um die Praxis: Was heißt das alles für uns als Verband? Wie wollen wir mit diesen Theorien in unserer politischen Arbeit umgehen? Was passt zu unserem Selbstverständnis und wo bleiben offene Fragen?
Ein Wochenende reicht nicht, um alles zu klären. Aber es hat gereicht, um weiterzudenken. ✊